CUT Magazin

Designer Kurzinterview: Rike aka Riekmund

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1. Wer steckt hinter Riekmund und was ist Dein Konzept?
Riekmund – das bin ich: Rike, 30 Jahre, aus Hamburg. Ich habe Modedesign studiert und nach einigen Jahren in unterschiedlichen Unternehmen habe ich mich im Oktober 2014 selbstständig gemacht.

Riekmund ist ein Mix aus Sigmund und Rike – im Abschluss hatte ich das Thema „Traum/Traumdeutung“ und habe viel Sigmund Freud gelesen, irgendwann nannten mich dann alle Riekmund. Ein Labelname sollte finde ich immer einen Hintergrund haben, das macht es interessant.

Ich vertreibe meine Mode Online bei Dawanda und in einem Laden (Fachvermietung) in Hamburg. Demnächst kommt noch ein zweiter Laden hinzu. Mein Konzept ist es, fair produzierte Kleidung von guter Qualität zu fairen Preisen anzubieten. Auch wenn meine Mode eine bestimmte Stilrichtung hat – sportlich, lässig, bequem, verspielt – und damit eine konkrete Zielgruppe anspricht, biete ich trotzdem Jedem etwas an: Frauen und Männern – und auch Accessoires.

2. Gibt es ein Bestseller Produkt in Deinem Shop?
Ja, definitiv die Rucksäcke, die gehen weg wie warme Semmeln, bei denen dann am ehesten die mit bronze-/silberfarbenen Kunstledereinsätzen. Wenn ich ein Kleidungsstück nennen sollte, dann wäre das für Männer wohl der Hoodie „Felix“ und für Frauen das Kleid „Jule“ in blau mit Spitzenkragen. Kommender Favorit wird schätzungsweise der Männerhoodie „Carlos“ aus der neuen Kollektion sowie das Kleid „Sophie“, aber lassen wir uns überraschen.

3. Was inspiriert Dich?
Was Mode angeht: Meine Freunde, Leute auf der Straße, auf Konzerten, Festivals… manchmal auch das, was auf den Laufstegen bei der Fashion Week gezeigt wird.

4. Was ist Dein Tipp für DIY Neueinsteiger?
Erstmal mit einfachen Sachen anfangen und auch nicht unbedingt auf eigene Faust. Es gibt genug Leitfäden (Videos, schriftliche Anleitungen, fertige Schnitte), durch die man viel lernen kann. Ich würde aber auch Jeden in seinem Vorhaben bestärken, erstmal einen Nähkurs zu machen, denn gerade wenn man alleine zuhause sitzt und nicht weiter weiss (wie das oft bei neuen Sachen ist, die man sich selbst beibringen will), kann man schonmal die Geduld und die Motivation/ den Spaß verlieren.

5. Welche Trends siehst Du zur Zeit?
Um ehrlich zu sein – auch wenn es vielleicht ungewöhnlich oder komisch klingt -, ich beschäftige mich gar nicht so mit Trends. Ich mache meistens das, worauf ich Lust habe. Das was bei meinen Kollektionen am meisten an den Trend anlehnt, sind wohl die Rucksäcke. Aber grundsätzlich finde ich, wenn man seine Kollektion nach Trends ausrichtet, schränkt man sich nur selbst ein und als kreativer Kopf möchte ich das nicht. Außerdem habe ich ja einen bestimmten Stil und wenn kommende Saison Schlaghosen Trend sein sollten, würde das zu Riekmund eh gar nicht passen. Was ich viel interessanter finde sind Farbkarten – also welche Farben in der kommenden Saison angesagt sind – , denn da gibt es viele verschiedene Themen und Vielfalt, die kreativen Spielraum zulassen.

6. Welches Projekt würdest Du gerne umsetzen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Das ist eine interessante und schwierige Frage. Wahrscheinlich würde ich Riekmund dann groß aufziehen, Mitarbeiter einstellen, mir eine lokale Produktionsstätte suchen, damit die faire Produktion gewährleistet ist, einen oder mehrere eigene Läden mieten, nur noch Bio-/Fairtradestoffe kaufen, …und wenn ich dann soweit bin, dass ich Karl Lagerfeld überholt habe, dann würde ich Riekmund in vertrauensvolle Hände abgeben und eine Weltreise machen.

7. Wo kaufst Du Deine Materialien?
Die Stoffe bei einem lokalen Stoffhändler, einem lokalen Stoffmarkt, vereinzelt auch mal bei alles-fuer-selbermacher.de, frautulpe.de, lebenskleidung.com (Biostoffe) oder rijstextiles.com. Die Kurzwaren hauptsächlich bei einem lokalen Kurzwarenhändler oder wenn ich was Besonderes brauche, suche ich mir im Netz Onlinehändler.

 

Fotos: www.bennobenno.de

Das perfekte Herbstoutfit

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Unsere Lieblings-US-Kleidermarke Madewell versendet jetzt auch nach Deutschland! Juhuuuu! Wir freuen uns und kaufen schonmal mindestens den zauberhaften Übergangsmantel.

Traumhafte Handschuhe on Acne Studios

Hach, Anthropologie, Ihr macht den Hut unserer Träume wahr: Vespor Fedora Hut für 115 €

Und eine lederne Henkeltasche muss auch mit, für den Regenschirm! Von Liebeskind Berlin, ca. 249 €

Nach außen brav, innen drin ein frecher Tiger! Von Kenzo natürlich.

Dann noch die Bootcut-Jeans im Used Look, von 7 for Mankind über KaDeWe

Chelsea Boots aus leder von Melvin Hamilton, ca 149,90€, dieses Modell hier heißt Susan 2

Wir lieben die Sonnenrbillen von Ace & Tate, die Hudson ganz besonders!

 

Und Ihr so? Was gehört für Euch zum perfekten Herbst Outfit dazu?

Mae Engelgeer Textildesign

Wir lieben die wunderbare Welt der Mae Engelgeer: die Niederländerin hat am Amsterdamer Fashion Institut studiert und ihr Studio in der Amsterdamer Innenstadt. Dort experimentiert sie mit Textilien, Materialien und vergessenen Webtechniken. Auch die Zusammenarbeit mit dem berühmten Amsterdamer Textil Lab führt zu wunderschönen Produkten und Ideen.

 

Mae Engelgeer in Milan 2015

Solo Show auf dem Salon del Mobile: Teppiche

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Doppelseitige Möbelstoffe: gewebt in Schottland und aus feinster Wolle

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Die wahrscheinlich hübschesten Geschirrtücher der Welt: hier zu bestellen, 20 € pro Stück

MICROmacro: Geometry Made Easy Lampen

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Geometrische Formen sind ja schon ne ganze Weile schick. MICROmacro, ein junges Label aus Italien mit Sitz in Bejing, treibt den Geometrie-Trend mit ihrer coolen Lampe aus lackierten Stahl jetzt auf die Spitze. Fünf verschiedene Lampen gibt es, besonders super sind sie natürlich als Kombi.

FREITAG F-ABRIC: das neue Material

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Die Schweizer Modemarke Freitag  steht schon lange für viel mehr als zerlegte LKW Planen, die zu Bikertaschen zusammen genäht werden. Was 1993 in Zürich begann, hat sich zu einem großen, internationalen Mode-Unternehmen entwickelt, das vorne dabei ist, wenn es um Innovation geht. „Eigentlich suchten wir nur nach geeigneten Arbeitskleidern für unsere Mitarbeiter. Dann merkten wir, dass wir nach etwas suchen, was es noch gar nicht gibt – einem robusten, konsequent nachhaltig produzierten und kompostierbaren Stoff, made in Europe.“ daraus entstanden ist eine eigene Textilfaser aus den Bastfasern Hanf und Leinen sowie aus Modal, alles Ressourcen, die auf europäischem Boden gewachsen sind. Und zwar ohne diesem zu schaden oder unnötig viel Wasser zu verbrauchen. Und wenn Du mit Deinem F-ABRIC Shirt fertig bist, schmeißte es nicht, in den Müll, sondern auf den Kompost, denn das Material ist zu 100% natürlich abbaubar. Den Stoff erhältst Du in einer Kollektion hübscher Basics für Männer und Frauen.

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