CUT Magazin

Designer Kurzinterview: Sophie/hello handmade

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Es wird allerhöchste Zeit, Euch Sophie Pester vorzustellen. Denn um Sophie kommt man kaum mehr herum, wenn man sich in Sachen Handmade und DIY interessiert. Seitdem sie im letzten Jahr in Hamburg einen der beliebtesten und bestbesuchten Märkte (hello Handmade) im Alleingang auf die Beine gestellt hat, ist sie eine gefragte Person, wenn es um das Thema DIY geht. Ihr Portal hello handmade stellt in wechselnden Ausstellungen Leute aus der Szene vor und hält uns auf dem Laufenden, was Sophie sonst noch so organisiert und macht.

Stelle Dich uns kurz vor. Wer bist Du und was machst Du?
Hallo, ich bin Sophie, 28 Jahre alt und Kommunikationsdesignerin. Weil nur im Büro rumsitzen langweilig ist habe ich 2007 mein eigenes Label Jodii gegründet (www.jodii.de). Seit diesem Tag bin ich mit Herz und Händen total der Handmade-Szene verfallen. Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich dann in Hamburg gelandet und begann mit der Planung von “hello handmade”, wild entschlossen und ohne mir wirklich darüber im klaren zu sein, was da auf mich zukommt. Das war ein irres Jahr mit hello handmade.

Wie kam die Auswahl der Verkäufer für den hello handmade Markt zustande? Worauf hast Du bei der Auswahl geachtet? Wie kamst Du auf die Leute?
Die ganze Welt lungert ja irgendwie im eigenen Wohnzimmer rum – daher kannte ich viele Designer und Macher schon über das Internet. Und die habe ich einfach gefragt, ob sie nicht Lust hätten dabei zu sein. Mit der Zeit kamen dann die Leute auf mich zu. Was mir wichtig war bei der Auswahl: Qualität und Einzigartigkeit, und natürlich die gelungene Mischung interessanter Unterschiedlichkeiten.

Warum glaubst Du war der hello handmade Markt ein solcher Erfolg?
Es gab kein Rezept, das ich event-technisch nachgekocht habe :) Ich glaube einfach: Alle waren bereit dafür: Die Zeit, die Aussteller und erst recht die Besucher. Ganz zu schweigen von meinem Nervenkostüm. Ich bin sicher dass alles was man mit Herzblut und aus Überzeugung und Liebe zur eigenen Idee macht – funktioniert.

2010 war Dein erstes Jahr mit hello handmade, was sind Deine Pläne für 2011?
Eine sehr gute Frage! Ich genieße erstmal meine Glücksgefühle, weil es mit “hello handmade” weitergeht. Hello Leute: Es gibt definitiv im Herbst einen zweiten Markt in Hamburg!! Einen Termin dafür habe ich mir aber noch nicht ausgedacht. Im Moment versuche ich zwischen meiner Festanstellung als Grafikdesignerin, meinem Label Jodii und hello handmade etwas Schlaf zu finden. Klar ist – so kann es nicht auf Dauer weitergehen, nicht nur wegen dem Teint. Also ich nehme mir Anfang Februar eine kleine Auszeit und werde mal konzentriert darüber nachdenken, wie und was aus mir noch so wird.

Machst Du selber auch Produkte?
Ja klar! Im Moment mache ich aber eher so kleinere Sachen für www.jodii.de. Für große Auflagen ist mein 30 Stunden Tag aber leider zu kurz. Das ist superschade und tut mir in der handmade Seele weh, aber ich muss gerade Prioritäten setzen, nennen wir sie mal “Miete”.

Hast Du schon daüber nachgedacht, Deinen “echten” Job aufzugeben und Dich nur noch hello handmade zu widmen?
Ja. Und tue es immer noch. Jetzt gerade auch. Und jetzt. Und— jetzt!

Was inspiriert Dich?
Aufgeschlossene, mutige Leute, ehrliche Meinungen, Vormittags im Bett liegen bleiben, frische Luft, Resteaufläufe.

Was ist Dein Tipp für DIY Neueinsteiger?
Die Anleitung mal verkehrt herum machen.

Text: Anna aus Berlin, Fotos: Sophie Pester

Tutorial & Blog & iPhone App à la maikitten

Catrin betreibt fleißig einen sehr lesenswerten Blog namens maikitten über DIY, unter anderem mit einem immer aktuellen Kalender mit den besten Terminen rund um Selbermach-Themen. Brandneu gibt es von ihr nun eine großartige iPhone App zum Downloaden inklusive DIY Kalender und Berlin-Tipps, für umme im App Store, juhuuu! Und neulich hat sie in ihrem Blog ein super Tutorial für ein Lederarmband gezeigt, das dann auch im How Tuesday auf Etsys Deutschem Blog gefeatured wurde, für den Catrin auch schreibt. Catrin, ein echtes Multitalent, so viel steht fest.

Fotos: maikitten

Ausverkauft?! Help us please!

Liebe CUTler,

heute mal was in eigener Sache…

Wir bekommen zur Zeit massig Mails mit der traurigen Nachricht, dass unser neues Heft (CUT 4) ausverkauft sei….
Unser neues Heft erscheint ja erst in 2,5 Monaten und wir haben noch CUT 4 vorrätig und würden sie gerne an diese Stellen liefern, die da leider falsch informiert sind.
Wenn ihr von Shops wisst, die uns als “ausverkauft” ausgeben, könntet ihr diese  bitte hier posten, damit wir Kontakt aufnehmen können?

Postet doch auch gerne Läden, in denen wir einfach verkauft werden müssen, weil sie so genial zu uns passen und kennzeichnet sie mit “gut für euch”… damit wir die “Ausverkauft-Stellen” von den möglichen neuen Shops unterscheiden können.

Vielen lieben Dank

Die CUTies

Milchmädchen im Kurzinterview und Gewinnspiel

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1. Stelle uns Dich kurz vor.
Ich bin Irina Hultzsch, Inhaberin von milchmädchen.design.
2. Wie kamst Du dazu, das zu machen, was Du machst?
Seit ich denken kann, habe ich leidenschaftlich gern gezeichnet, gebastelt und gewerkelt. Dann kam das Architekturstudium und 5 Jahre im Beruf – die Liebe zum Handwerk und zu hochwertig gefertigten Produkten wuchs. Den Traum, einen Ort für genau diese hübschen Dinge, die den Alltag verschönern, zu schaffen, habe ich lange mit mir rumgetragen. Vor gut 3 Jahren wollte ich´s dann wissen und habe mich mit dem Laden selbständig gemacht. Die Arbeit mit den vielen kleinen Manufakturen ist fantastisch!
3. Wie kommst Du auf die Auswahl der Produkte im milchmädchen Shop?
Intuition und Bauchgefühl. Das Produkt muss mich begeistern. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Authentizität, also klare Materialien, die Fertigung in meist kleinen Manufakturen und der direkte Kontakt zum Designer. Ob es sich dabei um einen niedlichen Stoffbären, den Sonntagslieblingsbecher oder das perfekte Geschenk für die beste Freundin handelt, spielt dann keine Rolle!
4. Welche Einrichtungs-Trends siehst Du derzeit?
Ganz klar zeigt sich auch noch 2011 der Handmade- Trend im Interiorbereich: es wird weiterhin fleissig gestickt, gedruckt und gequiltet. Das dort meist eher Verspielte und Farbenprächtige lässt sich prima mit puren Materialien wie Naturholz und feinem Porzellan kombinieren. Es freut mich, dass sich mittlerweile sehr viel mehr Menschen Gedanken über die Herkunft und Qualität der Produkte machen. Man lebt heute viel bewusster. Das betrifft die Einrichtung und Gestaltung des eigenen Zuhauses im gleichen Maße wie Ernährung und Kleidung.
5. Hast Du selber gerade ein Lieblings-Produkt?
Mein neues Projekt: der milchmädchen shopper, handbedruckte Stofftaschen in einer limitierten Art Edition. Es gibt immer 100 Stück pro Illustrator. Die erste Tasche wurde von Mateo aus Berlin gestaltet.
6. Hast Du ein Bestseller Produkt?
Ein All-time-favourite und beinahe schon der Klassiker im milchmädchen- Sortiment ist der Idolbecher von feinedinge. Ein sehr haptisches und emotionales Produkt.
7. Was ist Dein Tipp für DIY Neu-Einsteiger?
masking tapes schwirren seit einigen Monaten quer durch die Bloggerwelt und auch bei mir im Laden sind die japanischen Papierklebebänder irrsinnig beliebt. Kein Wunder, denn man kann mit ihnen in Windeseile Wände dekorieren, ein einfaches Notizbuch verschönern oder kleine Geschenke basteln. Dazu benötigt man absolut keine Vorkenntnisse.
8. Welches Projekt würdest Du gerne umsetzen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Oja, da wüsste ich was: ein Hotel von oben bis unten als Gesamtkonzept einrichten.
Und nun das Beste zum Schluss:
Milchmädchen Design und CUT verlosen 5 Einkaufsgutscheine (wahlweise für Shop oder Ladengeschäft) jeweils im Wert von 25.- Euro
Beantworte folgende Frage richtig:
Wie viele Stück werden vom limitierten milchmädchen Shopper gedruckt? !Schickt Eure Antwort bitte nicht als Kommentar sondern per E-Mail!
Die richtige Antwort bitte bis 06.02.2011 per E-Mail mit Betreff: Milchmädchen an anna.haerlin(a)cut-magazine.com, Rechtsweg ausgeschlossen.
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Danke für die vielen richtigen Einsendungen. Gewonnen haben: Maximiliane, Simone, Brini, Josefine und Viola
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