Archiv für Januar 2011



Liebe Leute – die Anfragen mehren sich in unserem Info-Postfach,
daher wollen wir euch nicht länger auf die Folter spannen.

CUT 5 erscheint am 15. April.
Bis dahin ist also noch etwas Zeit und ihr – liebe Kiosk- und Shopbesitzer könnt noch einige CUt 4 nachordern.

Von vielen Lesermails haben wir erfahren, dass wir angeblich überall ausverkauft sind. Das stimmt soweit nur für CUT Nr. 1.
Alle anderen sollten noch in Shops erhältlich sein. Da dürft ihr gerne auch ganz naseweis eure Magazindealer berichtigen.

Also dann – bis zum 15. April.

Salut!

Eure CUTies





Model und Künstlerin Christina Kruse macht mit dem Modemagazin sleek gemeinsame Sache. Sie hat ein Seidentuch entworfen, das in limitierter Auflage digital geprinted und zusätzlich per Handarbeit besiebdruckt wird. 110 x 110 cm misst das Tuch, kostet 185,- Euro und ist bestellbar per E-Mail an sophie(a)sleekmag.com. Weitere Infos auf der »Webseite des Sleek Mags.





Mit der Creativeworld geht vom 29. 1. – 1. 2. 2011 in Frankfurt am Main die weltweit größte Kreativ-Fachmesse an den Start. Hervorgegangen aus dem Angebotsbereich Paperworld Creative ist die neue Messe das Highlight für den Hobby-, Bastel- und Künstlerbedarf. “Die Creativeworld ist der ideale Ort, um im Hobby- und Kreativbereich neue internationale Kontakte zu knüpfen und die Produktneuheiten der Branche zu entdecken.” das zumindest versprechen die Veranstalter der Messe.





Ab und zu passiert es mir, dass ich in der Flut von Handmade Online Angeboten auf etwas stoße, das mich ganz verzaubert und begeistert. Bei den Accessoires und Schmuckstücken der Berliner Designerin Pia Katz geht es mir zum Beispiel so. Die Farben, die Materialien, die Formen – alles ist so stimmig und geschmackvoll. Zeit für ein Designer-Kurzinterview also!





1. Stelle uns Dich kurz vor.
Unter meinem Label “Pia Katz” entwerfe und produziere ich seit einem halben Jahr Schmuck und Accessoires. Die erste Kollektion umfasst neben dem Schmuck auch Taschen, Tücher und Schals und in Zukunft auch Mode. Alles wird in Kleinstserie in Berlin produziert und in ausgewählten Shops vertrieben. Online sind sie über DaWanda erhältlich.

2. Wie kamst Du dazu, das zu machen, was Du machst ?
Ich habe schon immer als Kind gemalt und gebastelt und es beruflich immer fortgeführt, nur das es immer in einem anderen Rahmen stattgefunden hat.
Studiert habe ich freie Kunst an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam. Nach meinem Diplom 2001 bin ich nach Berlin gekommen und habe hier viel als  Filmausstatterin und Kostümbildnerin gearbeitet, was immer intensiv und aufregend war und einem viel kreativen Spielraum ermöglicht hat aber letztlich doch immer ein “Gesamtkunstwerk” war. Jetzt habe ich mittlerweile zwei kleine Kinder und kann so wie vor der Babypause nicht mehr arbeiten. Als mir dann ein Atelierplatz angeboten wurde habe ich mich völlig unbelastet in die Arbeit gestürzt ohne vorher zu wissen, das ich Schmuck machen würde und nun bin ich sehr glücklich wieder ausschließlich meine eigenen Sachen machen zu können und mein eigenes Geld zu verdienen.

3. Was inspiriert Dich/Deine Arbeit?
Das kann ich gar nicht so genau sagen? Alles läuft ja irgendwie auf intuitiven Kanälen. Am liebsten verreise ich, denn was Neues sehen ist natürlich der beste Motor fürs Gehirn und die Kreativität. Ich sehe mir auch gerne Reisedokumentationen im Fernsehen an und kann mich dann gar nicht satt sehen an den Trachten, Mustern und den Farben irgendwelcher für uns exotischer Kulturen. Neulich war ich total fasziniert von einem Buch über Indianer, was ich eigentlich für meinen Sohn aus der Bücherei ausgeliehen habe.
Ich mag diese Zustände, wenn mann unterwegs ist und sich in einem “Schwamm-Modus” befindet, also wenn man aufnimmt, ohne bewusst zu selektieren. Das findet sich dann in der Arbeit wieder oft ohne das man noch zurückverfolgen kann wo es herkam.

4. Welche Modetrends siehst Du derzeit?
Der Trend, der mir selbst gerade am meisten gefällt, ist die satte Farbenpracht und auch das Kombinieren von verschiedenen “lauten” Farben miteinander. Jil Sander (bzw. Ralf Simons) ist mit der Sommerkollektion dieses Jahr meisterhaft darin. Es ist gar nicht so einfach Farben, die sehr dominant sind untereinander zu kombinieren, das sie sich verstärken in ihrer Wirkung.

5. Arbeitest Du von zu Hause aus oder hast Du ein Büro?
Mein Gemeinschaftsatelier ist in Neuköln zwischen dem  Stoffmarkt am Maybachufer und Hermannplatz. Es ist ein authentischer, durchwachsener Kiez und logistisch sehr gut gelegen.

6. Hast Du ein Bestseller Produkt?
Alle meine Armbänder verkaufe ich sehr viel. Man kann sie gut verschenken, was ja nicht bei allen Schmuckstücken so einfach und unverfänglich ist und der Preis ist ziemlich überschaubar. Bei den Accessoires sind es die 3-Farbigen Jersey-Loops.

7. Was war Dein bisheriges Lieblingsprojekt?
Ich hatte schon viele Lieblingsprojekte….? mein letztes Lieblingsprojekt war die Zeit des unbefangenen Entwerfens meiner ersten Leder – Schmuckkollektion.
Ich habe unter keinerlei Druck gearbeitet, noch nicht gewusst wo die Reise hingeht und mich einfach treiben lassen – großer Luxus!

8. Wo kaufst Du Deine Stoffe?
Meist auf dem Stoffmarkt am Maybachufer in Kreuzberg. Für Modedesigner mit kleinen Auflagen ist es ausgesprochen günstig und man kann mit seinen Lieblingshändlern gute Preise aushandeln das macht viel mehr Spass als bei Karstadt einkaufen zu gehen.

9. Was ist Dein Tipp für DIY Neu-Einsteiger?
Das kommt darauf an, was die eigene Zielsetzung ist ? Ob mehr das Geld verdienen im Vordergrund steht oder das Design? Man sollte seinem ganz eigenen Impuls folgen und sein Design nicht unbedingt irgendwem oder irgendwas anpassen weil es dann einfach nie die authentische individuelle Kraft besitzen kann und damit eher in der grossen Masse unterzugehen droht.  Wenn es mir gelingt mir etwas schönes auszudenken und herzustellen, dann bin ich zutiefst glücklich und das Gefühl will ich nicht irgendwelchen Trends opfern, weil ich dann vermeintlich glaube erfolgreicher zu sein. Mein Tip für DIY Neu-Einsteiger ist also basteln ohne Denken!

10. Welches Projekt würdest Du gerne umsetzen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Ich würde sehr gerne eine Taschenkollektion aus echtem Leder entwerfen ohne auf Produktionskosten und Herstellungstechniken achten zu müssen….

Interview: Anna aus Berlin, Fotos: Pia Katz





Die Vortragsveranstaltung vermittelt kleinen und mittleren Unternehmen praxisgerecht den Mehrwert professioneller Gestaltung und die Differenzierung über Design im Markt – gerade auch für Branchen, die allgemein wenig mit Design assoziiert werden. In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee sowie dem VDID Verband Deutscher Industriedesigner e.V. thematisiert das Design Center Stuttgart die ökonomische Notwendigkeit von Design, um im Markt wirkungsvoll agieren zu können.

27. Januar 2011, 16.00 bis ca. 19.00 / 19.30 Uhr, Ort: IHK Hochrhein-Bodensee in Konstanz





Am 27. Januar findet der zweite Vortragsabend mit Referentinnen aus Barcelona bei designtransfer Berlin statt. Marta Malé-Alemany spricht über “(FAB)BOTS – Fabrication/Design experiments with customized robotic devices”, Victor Vina zum Thema “From Bricolage to Jugaad: DIY in Context”. Weitere Informationen hier: www.designtransfer.udk-berlin.de

Donnerstag, 27. Januar 2011, 19 Uhr
Einsteinufer 43-53, 10587 Berlin-Charlottenburg





Heute wollen wir euch das kleine aber feine Label miamiri vorstellen!

miamiri verschmilzt makellose Passformen mit verspielten Details. Mit dem Launch seiner ersten Capsule Collection für Frühjahr/Sommer 2011 präsentiert das unabhängige deutsche Label seine Vision von qualitativ hochwertiger, moderner und femininer Mode für jeden Tag. Im Entstehungsprozess aller Kleidungsstücke legt miamiri Wert auf Form, Material und Liebe zum Detail und hat so Teile kreiert, die ihre Trägerin auch nach Jahren noch begeistern können. Dies ist auch im Herstellungsprozess erkennbar: miamiri arbeitet mit lokalen, unabhängigen Produzenten zusammen, mit denen die Marke die Leidenschaft für handwerkliche Finesse teilt. Auch der Einsatz von qualitativ hochwertigen Materialien von traditionellen Lieferanten aus Ländern wie Deutschland, England oder Frankreich ist kennzeichnend für die Philosophie der Marke.

Die Designerin Isabelle Ko erklärt: „Unsere erste Frühjahr/Sommer-Kollektion spiegelt in jeglicher Hinsicht die miamiri-Philosophie wider: Jedes Teil verfügt über eine positive, lässige Energie und wurde qualitativ hochwertig verarbeitet. Wir wollen, dass Frauen sich in unseren Designs wohl fühlen und eine langfristige Beziehung zu ihnen aufbauen.“ Alle Teile der Capsule Collection sind im Online-Shop verfügbar.

Mit etwas Glück kannst du das abgebildete Summer Top in der Größe XS/S gewinnen!
Schreibe einfach bis Mittwoch, den 26. Januar (18 Uhr) einen Kommentar unter diesen Artikel (deine e-mail-Adresse musst du nicht mit reinschreiben) und vielleicht bist du bald der glückliche Gewinner! Viel Glück!

Soooo, und die glückliche Gewinnerin ist: Catarina!!
Glückwunsch!






Gestern bin ich zum Bebelplatz gedüst, um mich kurz vor Ende der Fashion Week noch zu akkreditieren. Aber weniger wegen der zwei Schauen, die mich noch erwarteten, die waren nämlich ziemlich langweilig. Ich war scharf auf die Goody Bag, die jedes Mal ein bisschen wie Weihnachten und Ostern zusammen ist. Mit neuem Tee bin ich jetzt wieder eingedeckt und das schwarze Notizbuch ist das nützlichste von allem, von leeren Büchlein kann ich nie genug kriegen. Am schönsten ist diesmal die Tasche selbst (von BREE), wenn nur nicht nicht der riesen Logoaufdruck wäre ;) Aber es gibt in der Give-Away Tasche auch jede Menge Dinge, die ich nicht brauchen kann, wie das Lederarmbändchen, das silberne Textil-Schlüsselband und das nietenbesetzte Täschchen für SM Freunde mit Handy. Diese Dinge stecke ich dann einfach kommentarlos in den Briefkasten meiner Nachbarn und hoffe, dass sie mehr damit anfangen können als ich.

Anna aus Berlin





Von allen zur Auswahl stehenden Messen entschied ich mich heute für die kleinste Messe, die BRIGHT, Messe für Streetwear, Sneakers und Skateboarding. Sie fand zum zweiten Mal in Berlin und wieder im ehemaligen Stasi Hauptgebäude im Stadtteil Lichtenberg statt. Am coolsten fand ich die Stände, wo richtig etwas geboten wurde: bei Volcom zum Beispiel durfte man T-Shirts für umme mitnehmen, die direkt und live am Stand siebgedruckt wurden. Dann gab es da noch einen Stand, wo man sich auf den Frisörstuhl begeben durfte. Wie im vergangenen Jahr war im 3. Stock wieder eine Ausstellung mit Streetart und superschönen Bildern vom Amsterdamer Grafikdesigner Louis Reith.





Im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin eröffneten Mercedes-Benz und das ModeMuseum (MoMu) in Antwerpen die Ausstellung „RECOLLECTION QUARTETT“. In der Malwerkstatt des ehemaligen Bühnenservice der Deutschen Opern in Berlin-Mitte inszeniert der belgische Künstler und Fotograf Frederik Heyman gemeinsam mit vier internationalen Modedesignern vier Youngtimer von Mercedes-Benz aus den 70er bis frühen 90er Jahren.Die Inszenierungen spiegeln den damaligen Zeitgeist, das Image und Prestige der legendären Fahrzeuge sowie ihrer typischen Besitzer wider und transponieren die heraufbeschworenen Reminiszenzen und Klischees ins 21. Jahrhundert. So entsteht auf augenzwinkernde Weise eine Verbindung der kollektiven Erinnerung an vergangene Zeiten mit der aktuellen Welt der Mode und des Designs.

Die Ausstellung „RECOLLECTION QUARTETT“ ist bis Sonntag, 23. Januar 2011, täglich von 12 bis 20 Uhr (außer Freitag nur bis 17 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Fotos: Recollection Quartett












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