Eule: “Die Idee zu dem Hüftschloss entstand ursprünglich im Rahmen eines Projektes an der Fakultät für Gestaltung in Würzburg, als ich aus Hamburg zurückkehrte um mein Studium zu beenden. Das Projekt habe ich zusammen mit meinem Kommilitonen Martin bearbeitet. Aufgabe war hier lediglich, ein Produkt zu entwickeln und dafür eine Kampagne zu gestalten. Als das Semester beendet war, hat mich die Idee allerdings nicht losgelassen und ich musste sie immer weiterspinnen. Nach einigen anstrengenden und vergeblichen Überredungsversuchen meinen Projektpartner Martin davon zu überzeugen, weiter an wechselwild zu arbeiten, musste ich jemand anderen für die Hüftkultur begeistern.
Sehr schnell musste ich hier an Edin denken – mein Leidensgenosse, Möchtegern-Gestalter, Freund und Mitbewohner aus Hamburg. Er war sofort Feuer und Flamme für das Projekt und außerdem sowieso gerade auf der Suche nach einem Diplomthema.
Edin verbrachte also einen Großteil seiner Zeit, in der er eigentlich am theoretischen Marketingkonzept fürs Diplom arbeiten sollte, mit Recherche für Materialien, technischen Lösungen von unvorhersehbaren Problemstellungen, bürokratischen Mist und damit, mich und meine Ansprüche im Zaum zu halten.
Nach einigen weiteren, eigenartigen Fügungen des Schicksals und größeren und kleineren Steinen, die uns und unserem Vorhaben im Wege lagen, konnte ich mich im Zuge meines Diploms auch endlich an das Projekt wagen und ein Erscheinungsbild, ein Packaging, das Screendesign und die konzeptionelle Ausarbeitung entwickeln.”
Da bekommt der Satz “Muss mal wieder meine Schnalle auswechseln” doch was sehr freundliches.





