CUT Magazin

Nähcafe Hannover: Kurzinterview & Gewinnspiel

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Nähcafes sind zur Zeit voll im Trend. Auch in Hannover gibt es seit vergangenen Juni eines. Ich habe mit den beiden Macherinnen Daniela Friedmann & Daniele Gencalp über ihr Konzept und ihre Tipps gesprochen:

Wie seid ihr auf die Idee gekommen ein Nähcafe zu eröffnen und wie ist euer Konzept?
Wir wollten sehr gerne ein gemeinsames Projekt starten, da wir unabhängig voneinander beide auch unser eigenes Label (fitsya und minimenschundco) haben. Und da wir von vielen Freundinnen und Bekannten gefragt wurden, ob wir ihnen das Nähen beibringen könnten, waren wir erst auf der Suche nach geeigneten Räumen um Nähkurse anbieten zu können. Irgendwann kam dann die Idee, dass wir dann auch einen Laden anmieten könnten, um Kurse anzubieten und um unsere eigenen Sachen zu verkaufen. So ist das Nähcafe entstanden.

Unser Konzept ist, dass wir die Freude am Nähen und am Kreativsein weitergeben möchten, dass man mit »Gleichgesinnten« zusammen sitzt, Kaffee trinken und sich austauschen kann. (Mittlerweile haben sich auch schon einige KursteilnehmerInnen privat angefreundet, das ist doch toll, so sollte es sein)

Wir bieten nicht nur die Möglichkeit an, dass man stundenweise einen Arbeitsplatz mieten kann, sondern haben wöchentlich sechs verschiedene Kurse im Angebot und zusätzlich ein sehr breitgefächertes Workshopprogramm zu den unterschiedlichsten Themen. Die Workshops sollen in loser Reihenfolge wiederholt werden. Weiterhin bieten wir einmal monatlich eine Stofftauschbörse an.

Wer sind eure Kunden? 
Bisher hauptsächlich Frauen und Mädchen. Aber so langsam »verirren« sich auch die ersten Männer zu uns. Das Alter der KundInnen beginnt bei 12 Jahren und geht bis zu 60-70 Jahren…

Was wollen die meisten Leute bei euch nähen?
Das geht von der Kosmetiktasche, über die Schultertasche bis hin zu Kleidung. Das größte Interesse liegt aber eigentlich bei Taschen/Täschchen und Kinderkleidung.

Gibt es auch Leute, die nur ins Café kommen und nicht nähen wollen?
Seltener, die meisten Kunden die nicht nähen wollen, kommen dann aber unsere Sachen zu kaufen oder um Stoffe einzukaufen.

Wo kauft ihr Material (Stoffe und Kurzwaren) ein?
Kurzwaren führen wir nicht im Programm und die Stoffe kaufen wir bei den bekannten Großhändlern. Hervorzuheben ist vielleicht unser Angebot an witzigen und ausgefallenen amerikanischen Stoffen.

Was sollte man beim Nähmaschinen-Kauf beachten?
Dass man die Maschine in einem guten Nähmaschinenfachgeschäft mit einem sehr guten Service (Wartung, Reparatur) kauft. Dort gibt es immer eine gute Beratung und, ganz wichtig, eine Einführung/Einarbeitung in die Nähmaschine. Der Händler kann die Besonderheiten der einzelnen Maschinen erklären und sollte mal was kaputt gehen, hat man gleich einen Ansprechpartner.

Kommt ihr selber auch noch zum Nähen?
Ja, aber leider zu wenig.

Was ist euer Rat für Näh-Neueinsteigerinnen?
Einen guten Nähkurs besuchen und dann einfach anfangen… Keine Angst vor den Nähprojekten haben und mit günstigerem Stoff beginnen und sich dann steigern. Auch wenn mal was »schief« geht, nicht den Spaß am Nähen verlieren. Übung macht den Meister. Und nichts ist schöner, als ein selbstgenähtes Kleidungsstück, eine selbstgenähte Tasche oder ein selbstgenähtes Geschenk für wen auch immer.

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nähcafe
Daniela Friedmann & Daniele Gencalp
Maschstr. 13, 30169 Hannover 
T: 0511.700 35 240
Öffnungszeiten: Mo, Mi & Fr 10.00 – 18.00 Uhr
Di & Do 18.30 – 21.30 Uhr
Sa 11.00 Uhr – 16.00 Uhr

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Zu gewinnen: 5 x einen Kurstag á 3 Stunden und 2 x Workshop im Nähcafe Hannover!

Beantworte einfach folgende Frage:
Wann findet der Workshop »Rock – vom Schnitt bis zum Futter« zum nächsten Mal statt? Richtige Antworten bitte an: anna.haerlin@cut‑magazine.com, Betreff: »Nähcafé Hannover«, Einsendeschluss: 5.11.09

2 Kommentare zu “Nähcafe Hannover: Kurzinterview & Gewinnspiel

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