CUT Magazin

Schnurrbart Tassen

Bärte und ganz speziell Schnurbärte sind gerade in. Sehr in. Wer sich aber nicht “in echt” zum Schnurrbart traut – oder nicht ganz die Gene dafür hat – kann jetzt einfach fleißig aus diesen Tassen trinken und bekommt so schon gleich den Schnurrbart seiner Wahl: feisty Fu-Magnum, Mustafa-Chaplin oder frech Maurice-Poirot! Zu bestellen bei: info@peteribruegger.com

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Anna aus Berlin


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Ausstellung Swoon & Ben Wolf in Berlin

 

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Squinches and Pendentives heißt die Ausstellung, die derzeit in der urban art info Gallerie in Berlin zu sehen ist. SWOON ist eine der Streetart Künstlerinnen, die ich am meisten bewundere. Lange, bevor es einen Hype um Papierkunst gab, hatte sie dieses Medium schon für sich entdeckt und frickelt damit die filligransten und wunderbarsten Scherenschnitte, die man sich vorstellen kann. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf architektonische Elemente, die mit Kuppeln in Zusammenhang zu bringen sind. Dementsprechend bildet auch eine über kuppelte Hütte, gebaut aus altem Holz und anderen ausrangierten Materialien, das Zentrum der Ausstellung. Sie ist umgeben von SWOONs übergroßen figurativen Drucken, Ben Wolfs abstrakten Formen sowie Skulpturen aus gefundenem Material.

urban art info, Brückenstr. 1a, 10179 Berlin-Mitte 

Öffnungszeiten:
26.9. – 24.10.2009
Mi. – Sa. 14.00 – 21.00 Uhr

Anna aus Berlin

 

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Mailand Citytipps

Zurzeit ist Mailand dank der Fashion Week noch ein bisschen mehr als sonst eh schon im Modefieber. Wenn es Euch dort hin verschlägt, könnt Ihr vielleicht meine Tipps – abseits der klassischen Touri-Spots – gebrauchen. 

Shopping

Das Corso Como ist eine Institution und darf bei keinem Mailand Besuch fehlen. Von aussen ganz unscheinbar, kommt man erstmal in einen wunderschönen, versteckten grün bepflanzten Innenhof, in dem das Restaurant und Café beherbergt ist. Im Gebäude im Hinterhof ist eine Kunstgalerie, eine Boutique für Design und Mode, ein Salon de Thé, ein unglaublich gut sortierter Buchladen und ein Musikstore zu finden. Hier kann man locker sein gesamtes Budget für 3 Mailand-Wochenenden lassen! 

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Auf dem Corso di Porta Ticinese gibt es jede Menge schöner Shops und Designerläden abseits von H&M, Zara und Co. as Marios Magazine ist einer davon, hier werden die kleinen, noch unbekannten Designer gefördert. Ich wurde schwer fündig bei Stiu (Corso di Porta Ticinese, 105), einem Schuhladen, der sehr schöne Lederschuhe in schlichten Schnitten und in vielen tollen Farben verkauft. Puh, ist mir die Entscheidung da schwer gefallen!

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Ein Stoffladen der alten Garde ist Raponi (Via Ronchi und Via G. D´Annunzio, 27). Auf 2 Stockwerken findet Ihr eine gute Auswahl an Stoffen und Bändern, Borten usw.

Müde vor lauter Shopping und Rumgerenne? Da hilft nur Ausruhen im Parco delle Basiliche. Aber erst noch ein Eis bei Grom holen, einer der besten Eisläden der Stadt (übrigens eine Kette mit ein paar Filialen). Hier wird das Eis erst nochmal mit der Hand aufgeschlagen, bevor Du es auf die Waffel kriegst. Für die Herstellung des Eises werden nur lokale Zutaten verwendet und die Auswahl richtet sich nach dem Obst der Saison.

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Essen & trinken
In Italien gewesen zu sein ohne ein 1A Abendessen ist undenkbar. Der Restaurant Tipp ist zwar nicht ganz leicht zu erreichen, aber er lohnt sich in jedem Fall und ist auch abseits des Touristen Stroms: hier essen echte Mailänder! Osteria dei vecchi Sapori (Via Jacopo dal Verme, 14, Metro Garibaldi). Und es schmeckt: super Pasta, leckere Hauptspeisen und ein wahnsinnig freundlicher und hilfsbereiter Service. Leider hat mein Hunger für die Tiramisu nicht mehr gereicht. Ich hoffe auf ein nächstes Mal…

Gleich 2 Straßen weiter gehts in die Frida Bar (Via Pollaiuolo, 3), eine schöne Innenhof Bar, wo ich “Aperol Sprizz” für mich entdeckt habe und Euch nur empfehlen kann ;)

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Weitere Möglichkeiten einen aperitivo einzunehmen, finden sich in den vielen Bars des Corso Sempione. Das Roialto (Via Piero della Francesca, 55, Metro Garibaldi Tram 33) ist ein wirklich gutes Restaurant in einer besonderen Location mit Terrasse. Die Cocktails gibts für 7/8 Euro.

Leider war Luini “ciuso per ferie”, als ich hingehen wollte (Via Santa Radegonda, 16, nähe von Duomo). Hier soll es die besten Panzerotti der Stadt geben: ein Gebäck gefüllt mit Tomaten und Mozzarella.

Meine Lieblingsbäckerei Princi liegt in der Nähe des Doms, völlig unscheinbar in einer kleinen Gasse (Via Speronari, 6). Sobald man im Laden steht, eröffnet sich eine wahre Bäckerei Oase. Von den duftenden Pizzablechen kannst Du selber auswählen, wie groß das Stück sein soll und es wird Dir ganz einfach mit der Schere passend zugeschnitten. Hier hätte ich noch viele, viele Köstlichkeiten mehr essen wollen… 

Das bekannteste Kaufhaus der Stadt ist Rinascente gleich neben dem Dom. Das feinste Mailänder Kaufhaus führt alles, was das Herz begehrt und bietet im Untergeschoss einen gut sortierten Design Supermarkt. Im obersten Stock lockt die Feinkost Abteilung, hier hast Du die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Restaurants. Auf der Terrasse ist der Dom zum Greifen nah, ein toller Blick von da oben. Mein Rat: unbedingt einen der leckeren Mozzarella von der Mozzarella Bar probieren!

PS: Die allermeisten Tipps hier sind von meiner Freundin Francesca: Sie kennt Mailand wie ihre eigene Westentasche, weil sie dort am Politecnico Design studiert hat. Mille gracie Francesca!

Anna aus Berlin

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Designer Kurzinterview & Gewinnspiel: SILBERFISCHER

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Elke und André sind aus der Berliner DIY Szene schon gar nicht mehr wegzudenken, und das obwohl sie gerade erst ihren 5 Geburtstag mit ihrem Label SILBERFISCHER  gefeiert haben: auf allen Designermärkten und Events sind die beiden vertreten und vor 2 Jahren wurden sie sogar eingeladen, im MOMA in New York ihre Kreuzstich-Buttons zu verkaufen. Hier die beiden im Interview:

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind Elke (Designerin) und André Riethmüller (Programmierer) und betreiben das grafische T-Shirt Label SILBERFISCHER aus Berlin. Wir besticken und bedrucken T-Shirts mit unseren Designs. Gleichzeitigen vertreiben wir in unserem eigenen Laden, dem SILBERFISCHER’s HOMESHOP!, unsere Marke sowie einige weitere Labels, vornehmlich aus Berlin.

Woher bekommt ihr Inspiration?
Elke: Tja, wenn ich das so genau wüsste. Das braut sich immer so in meinem Gehirn zusammen.
Ich denke es ist eine Sammlung aus Medieneinflüssen (Fernsehen, Internet, Magazine) und dem Berliner Alltag mit seiner bunten Streetart-Szene. Selbst diese tollen 1 EURO Shops bieten immer wieder Inspiration. Einige Applikationen auf unseren Stickshirts sind aus Staubtüchern aus dem Discounter. Eigentlich nehme ich die Inspiration von überall her. 

Habt Ihr Vorbilder?
Grundsätzlich bewundere ich jeden, der eine Vision hat und der seine Sache mit Überzeugung und Mut durchzieht.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei euch aus?
Aufstehen 6:30 Uhr, Kinder in Kita und Schule bringen. Unser Arbeitstag beginnt ca. gegen 9, zuerst werden E-Mails gecheckt und dann die Aufgaben für den Tag durchgegangen. Einer von uns beiden geht dann ab 12 – 19 Uhr in den Laden, der andere arbeitet dann bis ca. 15 Uhr an Büroarbeiten, Rechnungen, Bestellungen aus dem Onlineshop (André) oder an neuen Designs oder PR Sachen (Elke), um danach die Kinder von Schule und Kita abzuholen. Nach dem Abendbrot wird meist abends noch ein bisschen am Computer herumgefrickelt und E-Mails beantwortet oder Bestellungen bearbeitet.

Was ist euer Topseller?
Zum Glück verkaufen sich unsere Sachen durch die Bank alle ganz gut, so dass man keinen eindeutigen Topseller feststellen kann. Die Produkte wechseln ja auch ständig. Generell verkaufen sich unsere Wallsticker auch sehr gut.

Was ist euer Lieblingsprodukt?
Unser Favorit aus unserer eigenen Kollektion ist ein Shirt mit dem Design “Chalkdrawing”, das unsere 3 jährige Tochter entworfen hat. Das verkauft sich übrigens super. Wir wissen also schon, wer später mal weitermachen wird mit SILBERFISCHER  ;-)

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Welche Designer werden bei euch verkauft und wie kommt Ihr auf die Designer und die Auswahl?
Folgende Designer sind in unserem Laden zu finden: sonntag berlin, smil, bloodybunny, aennchen, Batata, Berliner Töchter, Generation XXS, LaFraise, Nikkes Berlin, Nokopi, Stick-A-Thing, Waldbrand, kamikaz, Basteltüte, Zierstiche, pixelmonster, fake berlin, hojmark, nameless, Vkmp3 und ucon.

Viele Designer hab ich mir aus den Social Networks wie z.B. Flickr zusammengesucht und einfach angeschrieben. Wir gucken uns natürlich auch immer auf verschiedenen Verkaufsveranstaltungen, wie z.B. HOLYSHIT in Berlin, die Designer an. Und oft kommen sie ja einfach auch zu uns in den Laden und stellen ihre Sachen vor.

Was mögt ihr gerne am Job und was nicht so?
Es fühlt sich oft nicht wie Arbeit an. Der eigene Chef zu sein ist schon nicht schlecht. Die flexible Arbeitseinteilung kommt unserer Familie sehr zugute, so können wir uns mit der Kinderbetreuung abwechseln. Meist arbeitet man jedoch mehr, als wenn man angestellt wäre und man kann sich nicht krankschreiben lassen, wenn man es wirklich mal bräuchte. 

Was macht ihr nach Feierabend?
Wenn wir Zeit zusammen haben, dann unternehmen wir gern was mit den Kindern. Aber abends nach der Arbeit entspannen wir uns meist einfach auf der Couch und gucken gerne verschiedene Serien auf dem Computer oder treffen uns mit Freunden. Aber im Grunde genommen, vermischt sich die Freizeit oft mit der Arbeit.

Welches Projekt würdet ihr gerne umsetzen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Wir machen ja schon das, was uns Spass macht. Kann mir da nichts anderes vorstellen. Ich hätte nur manchmal gern mehr Zeit, um einiges umzusetzen, was mir noch so im Kopf herum schwebt. Ziel ist es auf jeden Fall, unsere Marke noch etwas weiter auszubauen.

Was ratet ihr DIY Neueinsteigern?
Einfach loslegen. So verfahren wir schon die ganze Zeit. Wir hatten uns auch einfach eine Stickmaschine gekauft ohne eine Ahnung von der Materie zu haben. Das war vielleicht gerade gut, weil wir so die Sachen vielleicht auch anders angepackt haben, als jemand, der den Beruf des Stickers gelernt hat. Wenn man selbst von seiner Sache überzeugt ist, dann wird man auch damit Erfolg haben, früher oder später :-) . Lasst euch nicht von anderen entmutigen, die alles besser wissen. Nur wenn man eine Vision von etwas hat, kann es auch in die Realität umgesetzt werden und man kann andere mitreissen.

SILBERFISCHER’s HOMESHOP!
Oderberger Str. 23, 10435 Berlin
MO-SA 12:00 – 19:00

Gewinnspiel!
Wir verlosen ein Silberfischer T-Shirt nach Wahl, 3 Wallsticker und 5 Buttons 

Gewinnfrage: Aus welcher Jahres-Kollektion stammt die Stickwolke, die hier abgebildet ist? Eure Antwort mit Betreff “Silberfischer” an: anna.haerlin(a)cut-magazine.com
Bitte gebt in Eurer Mail mit an, was Ihr am liebsten gewinnen würdet. 
Einsendeschluss: 05.10.2009. Viel Glück!

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Danke für die Teilnahme am Gewinnspiel, die Gewinner stehen fest:
T-shirt: Helene
Wallsticker: Katrin, Jalip, Sandra
Button: Hannah, Julia, Anne, Francesca, Iris

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Anna aus Berlin

 


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