CUT Magazin

Urban Affairs im Berliner Stadtbad Wedding

Die Berliner Kreativ- und Partyszene hat einen neuen Lieblinsgort: das Stadtbad Wedding. Es wird seit 2002 nicht mehr als Schwimmbad genutzt und ist erst seit kurzer Zeit Eventlocation. Neulich fand dort zum Beispiel die Abschlussparty der Fashion Week statt und alles, was ich bisher über das Stadtbad gehört habe, muss der Ort wirklich cool und sehenswert sein. Geplant sind dort unter anderem Galerien, Ausstellungen, Arbeitsplätzen für Kreative, Fotoshootings, ein Restaurant und diverse Veranstaltungen. Organisiert wird die Neubelebung durch die Berliner Agentur RIOTarts und Kollektiv-Berlin, die seit zwei Jahren eine Plattform für junge, zeitgenössische Künstler aufgebaut hat. Ich werde morgen Abend (18. Juli ab 20 Uhr) zum ersten Mal hingehen, wenn der Streetart Künstler NOMAD im Rahmen der Ausstellung Urban Affairs eine Performance macht. NOMADs Kunst finde ich seit langem toll und seine Arbeiten sind in ganz Berlin zu sehen, wenn sie auch meistens zu schnell wieder verschwinden: am liebsten malt er seine Figürchen und Texte auf Sperrmüll (Kühlschränke, Fernseher usw). Und weil immer mehr Leute NOMAD mögen, sind die Objekte oft schnell weg vom Straßenbild und er scheint seine Werke mittlerweile immerhin sogar schon an amerikanische Promis verkauft zu haben. Mal gucken, ob ich ihn morgen fragen kann, ob dieses Internetgerücht wirklich stimmt.

Aussttellung Urban Affairs:
Di–So, 14 – 20 Uhr, noch bis Ende Juli
Gerichtstr. 65, 13347 Berlin 

Fotos von NOMADs Streetart hier bei Flickr…

Anna aus Berlin
collage_weddingbad

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